Mitglieder

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Dr. Constantin von Brandenstein

„Die Malteser haben in ihrer Geschichte noch nie auf die Herkunft oder den Status einer hilfsbedürftigen Person geschaut, sondern helfen da, wo es nötig ist. An fast 20 Standorten in Deutschland versorgen Malteser mit ehrenamtlichen Ärzten Menschen, die keine Krankenversicherung haben und oftmals nicht über einen gesicherten Aufenthaltsstatus verfügen. Wir freuen uns, den dringenden Bedürfnissen dieser Menschen über das Katholische Forum Leben in der Illegalität auch gegenüber der Politik Gehör zu verschaffen.“

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Prälat Dr. Peter Neher

Präsident des Deutschen Caritasverband e.V.

Das Leben in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität ist Teil der gesellschaftlichen Realität in Deutschland. Immer wieder suchen Menschen in dieser schwierigen Situation Unterstützung in unseren Diensten und Einrichtungen. Konkrete Hilfe in Notlagen oder zur Vermeidung von Notlagen, aber auch anwaltschaftliches Eintreten für die auch Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität verbrieften Rechte, sind Teil des Selbstverständnisses der verbandlichen Caritas.“ 

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Erzbischof Dr. Stefan Heße

Als Kirche nehmen wir uns all derer an, die an den Rand unserer Gesellschaft gedrängt im Verborgenen leben. Ihnen wollen wir eine Stimme verleihen und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Das Gebot der Nächstenliebe kennt keine Unterscheidung zwischen ,Legalen‘ und ,Illegalen‘! Und auch das Grundgesetz macht den Schutz der Menschenwürde nicht vom Aufenthaltsstatus abhängig. Kirchliche und staatliche Akteure stehen daher beide in der Pflicht, die Würde des Menschen unter allen Umständen zu verteidigen.

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Pater Frido Pflüger SJ

Eigentlich dürfte es sie gar nicht geben – Menschen, die in unserem Land ohne Aufenthaltsrecht und Duldung leben. Aber sie sind da – nach Schätzungen eine halbe bis eine Million Menschen.

Menschen ohne Aufenthaltsstatus befinden sich häufig in einer schwierigen und verzweifelten Lage. Sie können ihre elementaren sozialen Rechte kaum wahrnehmen, denn sie leben in dauernder Angst vor Entdeckung. Deshalb gehen sie auch bei schweren Krankheiten oft nicht zum Arzt und sind dem hohen Risiko ausgesetzt, von ihren Arbeitgebern und Vermietern ausgebeutet zu werden.

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service, JRS) wurde 1980 angesichts der Not vietnamesischer Boat People gegründet und ist heute als internationale Hilfsorganisation in mehr als 50 Ländern tätig. In Deutschland setzt sich der Jesuiten-Flüchtlingsdienst für einige Gruppen von Menschen ein, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden sind, darunter auch Menschen ohne Aufenthaltsstatus („Papierlose“). Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Seelsorge, Rechtshilfe und politische Fürsprache.

In diesem Rahmen waren wir 2004 Mitgründer des Katholischen Forums „Leben in der Illegalität“. Wir sind froh, dass es dieses Forum gibt, denn zusammen und im Austausch mit vielen anderen Akteuren lässt sich mehr erreichen. Gemeinsam können wir eine hörbare Stimme für die Menschen ohne Aufenthaltsstatus sein.

Deutsche Bischofskonferenz, Migrationskommission
Vorsitz: Erzbischof Dr. Stefan Heße

Kaiserstraße 161
53113 Bonn

Telefon: 0228 103-259
Fax: 0228 103-254

E-Mail: weltkirche.migration[at]dbk.de

Malteser Hilfsdienst e.V. (Malteser Migranten Medizin)

Kalker Hauptstr. 22-24
51103 Köln

Telefon: 0221 9822-571
Fax: 0221 9822-579

Kommissariat der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin

Hannoversche Str. 5
10115 Berlin

Telefon: 030 28878-0
Fax: 030 28878-108

E-Mail: post[at]kath-buero.de

Katholische Arbeitsgemeinschaft Migration

Postfach 4 20
79004 Freiburg

Telefon: 0761 200-376
Fax: 0761 200-211

E-Mail: kam[at] caritas.de

Deutscher Caritasverband e.V.
Referat Migration und Integration

Karlstraße 40
79104 Freiburg

Telefon: 0761 200-374
Fax: 0761 200- 211

E-Mail: Migration.Integration[at]caritas.de

Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland

Witzlebenstraße 30a
14075 Berlin
Deutschlandbüro

Telefon: +49 (0)30 3260-2590
Fax: +49 (0)30 3260-2592

Nationaldirektor für die Ausländerseelsorge
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz,
Abteilung Weltkirche

Kaiserstraße 161
53113 Bonn

Telefon: 0228 103-377
Fax: 0228 103-360